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Spare in der Not, dann hast Du Zeit dazu
RWI

 

 

Seit kurzer Zeit sickert tröpfchenweise nach draußen, wie die

" Koalition-der- Sparer-Vernunft"

ihre wahrhaft ambitionierten Pläne umsetzen möchte:

Bundeswehr, Hartz IV-Sätze, Heizkostenzuschüsse, Beamtengehälter, Elterngeld - für fast jede Berufsgruppe und gesellschaftliche Schicht (außer den wirklich Reichen) ist etwas dabei. Also auch für den Bankkunden. In der Diskussion ist auch der Sparerpauschbetrag, also der Anteil von Kapitaleinkünften, der nach bisherigem Recht steuerfrei bleibt. Noch ist nicht klar, ob er angerührt wird.

Aber die Wahrscheinlichkeit steigt!

Es ist schon kurios: Einerseits singt man laut das Lob der schwäbischen Hausfrau, deren Sparsamkeit zum Inbegriff vernünftigen Wirtschaftens erhoben wird. Andererseits bestraft man all diejenigen, die tatsächlich für künftigen Bedarf eigenes Geld auf die Seite legen mit Steuern auf die Zinsen, Dividenden und Kursgewinne. Immer weniger davon bleibt steuerfrei.

Hier ist sie, die kleine Geschichte eines schrumpfenden Betrags, der von der Steuer auf Kapitalerträge bisher verschont blieb:

  • Im Jahr 2003 hieß das Ganze noch Sparerfreibetrag. 1.550 Euro für Unverheiratete und 3.100 Euro für Ehepaare blieben steuerfrei.
  • In den Jahren 2004 bis 2006 belief sich der der Sparerfreibetrag auf 1.370 Euro für Unverheiratete und 2.740 Euro für Ehepaare.
  • In den Jahren 2007 und 2008 waren es nur noch 750 Euro für Unverheiratete und 1.500 Euro für Ehepaare.

Ab 2009 heißt das Ganze plötzlich Sparerpauschbetrag und wurde geringfügig aufgestockt auf 801 Euro für Unverheiratete und 1.602 Euro für Ehepaare. Dafür fiel für Sparer und Anleger die Möglichkeit weg, Werbungskosten im Zusammenhang mit Kapitaleinkünften geltend zu machen.

 

 

Dazu kommt: auch Kredite verlieren durch die Inflation Ihren Wert.

Überprüfen Sie also Ihre Anlagen. Aber bedenken Sie: Nur Sie selber wissen, was gut für Sie ist. Deshalb würden Sie nie zu sich selber ohne ein Fragezeichen sagen: Eine Immobilie als Kapitalanlage kann sich jeder Durchschnittsverdiener leisten (Bonität vorausgesetzt).

Es ist Zeit zu handeln !!! Und es ist wichtig, zu sagen: 


SAPERE AUDE ("Wage es, weise zu sein.")

Dieses Wort von Horaz sagt in unübertroffener Kürze, daß man nur durch eigene Arbeit, durch die eigene Entscheidung die wahre Lebensweisheit finden kann. Es kommt dabei aber auf den ersten energischen Entschluß an.

Deshalb stimmt die These wohl  :

JEDER MENSCH KANN REICH WERDEN, ABER DIE WENIGSTEN WOLLEN ES.

Klingt provokativ, ist es aber nicht. Eine Frage an Sie, ja, an Sie: Gibt es eigentlich ein Gesetz gegen privaten Reichtum? Sicher nicht, aber solange es glückliche Leute gibt, die Zinsen von 2 % toll finden, oder griechische Staatsanleihen kaufen, muß man ihnen nicht mehr anbieten, stimmt´s? Oder, die Kunden einer Bank akzeptieren ein Giro-Konto mit 0%, fragen aber nicht nach dem eigentlich dazugehörigen Tagegeldkonto für 2,75 bis 5 %. Das ist alles gemein? Klar, stimmt aber. Warum also sollte ICH (der Leser) MICH um MEIN Geld kümmern? Das machte schon ein Banker für meinen Großvater , einer für meinen Vater und jetzt einer für mich. Junge, das ist o.k. so... Vorschlag: wer also Entscheidungen in einer für ihn selbst, aber auch seine Kinder und Enkel lebenswichtigen Sache nach den Empfehlungen von Banken und Versicherungen ausrichtet, darf sich jetzt ausklinken und Erotik- oder Sportseiten besurfen. Alle Anderen: Lesebrille zurechtgerückt, Bleistift gespitzt, Papier bereit? Also: zur Sache, Schätzchen. HALT: lesen Sie auch dann nicht weiter, wenn Ihre Altersvorsorge und die Ihrer Kinder und Enkel vom Zufallsgenerator gesteuert werden soll. Bei Ihnen nicht? Sie haben einen kurz-, mittel- und langfristig angelegten Plan? Na prima, dann wissen Sie ja, wo ich meine Gedanken für die anderen Seiten herhabe!

Wie bei den Prinzen: Alles nur geklaut....

O. K. Schauen wir auf   Was tun ?

 ps: Sie überlegen doch schon, warum ich über diese Fragen schreibe, stimmt´s! ...Sollte ich Sie denn 35 Jahre

mit 1,28% bis 2,5% Zins sparen lassen und interessantere Angebote für mich behalten? 

 

 

Da hilft nur eines: Geben Sie sich nicht mit schlechten Geldanlagen zufrieden. Sondern bauen Sie sich gezielt Anlagen auf, mit denen Sie Steuern sparen und hohe Renditen erwirtschaften, die auch die Verluste durch den schrumpfenden Frei- beziehungsweise Pauschbetrag sowie auch die Inflation um ein Vielfaches wettmachen.Und: die Sie in wirklichen Notzeiten rasch und effektiv verwerten könnten.

 

 

 

Worum es geht?     

Es geht um Dein, mein, unser, Euer Geld .



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